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Umzugskostenpauschale

Ein Umzug ist eine logistische und zugleich eine finanzielle Herausforderung, die häufig unterschätzt wird. Um Ihnen einen realistischen Einblick darüber zu geben, welche Kosten beim Umziehen anfallen, haben für Sie die wichtigsten Posten zusammengefasst. Sie werden durch hilfreiche Tipps ergänzt, die Ihnen beim Steuersparen und bei der Online-Suche nach einem preisgünstigen Umzugsunternehmen helfen.

Das kostet ein Umzug

Ohne die Hilfe von Umzugs-Profis zu übersiedeln, scheint oft die günstigere Alternative. Wer das in Angriff nimmt, sollte jedoch an die vielen, häufig versteckten Kosten danken, die damit verbunden sein können. Ein wichtiger Faktor ist vor allem der Umzugs-Lkw. Die Tagesmiete einschließlich Versicherung beginnt bei etwa 160 €. Dazu muss man noch die Spritkosten und oft auch noch zusätzliche Kosten pro zurückgelegtem Kilometer dazurechnen. Braucht man einen größeren Möbelwagen oder zieht sich der Umzug über mehrere Tage hin, kann es gleich richtig teuer werden. Für einen Lkw mit großer Ladefläche muss man pro Tag mit mindestens 200 € rechnen. Bei der Abholung sollte man zudem zusätzliches Kapital parat haben, da viele Mietwagenanbieter eine Kaution verlangen.

Ein Kostenfaktor, an den viele nicht denken, ist das Errichten einer Halteverbotszone. Diese ist erforderlich, um genug Platz beim Verladen zu haben. Man kann nicht einfach am Umzugstag Parkflächen mit ein paar Kisten blockieren. Das kann zu einer teuren Verwaltungsstrafe führen. Wer ein professionelles Umzugsunternehmen engagiert, muss sich darüber keine Gedanken machen. In diesem Fall wird diese Aufgabe als Teil des Gesamtpakets erledigt. Kümmert man sich privat darum, sind eine Schildmiete und eine Genehmigungsgebühr der Gemeinde fällig. In großen deutschen Kommunen können dafür bis zu 170 € anfallen.

Weitere Kosten entstehen durch das Verpackungsmaterial. Dabei sollte man nicht sparen, um sein Hab und Gut sicher und ohne Scherben zu übersiedeln. Neben Kartons braucht man Klebeband, Geschirrpapier und Luftpolsterfolien. Dafür muss man pro einzupackendem Zimmer mit etwa 30 € rechnen.

Die eigene Arbeitszeit ist zwar kostenlos, dennoch sollte man diese bei seiner Gesamtkalkulation im Auge behalten. Wer etwa als Freiberufler durch die Umzugsorganisation wertvolle Arbeitszeit verliert, verliert auch bares Geld. Zudem muss man in dieser Zeit oder in der wohlverdienten Freizeit Möbel und Kisten schleppen sowie einen fahrtechnisch oft anspruchsvollen Möbelwagen sicher an sein Ziel bringen.

Wer sich beim Umziehen von Freunden und Verwandten helfen lässt, muss zudem für Essen und Trinken sorgen. Zumindest ein paar belegte Brötchen und einen warmen Eintopf sollte man den fleißigen Helfern anbieten. Bei der Mengenplanung kann man sich an der Arbeit professioneller Caterer orientieren. Diese rechnen pro Person mit rund 700 Gramm – damit ist die Gesamtmenge inklusive Nachtisch und Beilagen gemeint.

Diese Listen fasst die Umzugskosten zusammen, die sich ergeben, wenn Sie diesen in Eigenregie erledigen.

  • Lkw-Tagesmiete* kleiner Lkw großer Lkw  – ab 160 € ab 200 €

* zuzüglich Spritkosten, Kosten pro gefahrenem Kilometer und Kaution

Weitere Kosten:

  • Errichtung einer Halteverbotszone: bis zu 170 €
  • Verpackungsmaterial: 30 € pro einzupackendem Zimmer
  • Catering für Umzugshelfer: ca. 15 € pro Person
  • Trinkgelder: 20 bis 40 €

Warum sich ein professioneller Umzugshelfer lohnt

Wer mit professioneller Unterstützung umzieht, muss sich darüber keine Gedanken machen. Zudem ist der Umzug mit Profi-Hilfe günstiger, als oft angenommen wird. Im Web tummeln sich zahlreiche Anbieter. Ihre Umzugskosten sind allerdings oft nur wenig transparent. Die Vorgaben der Anbieter auf ihren Websites sind unterschiedlich und so lassen sich die Kosten nicht so einfach miteinander vergleichen. Außerdem bestehen manche Unternehmen auf zeitraubenden Wohnungsbesichtigungen.

Das geht auch viel unkomplizierter! Vergleichen Sie einfach die Preise von mehreren Umzugsspezialisten, die in Ihrer Region tätig sind. Das erlaubt enorme Preiseinsparungen von bis zu 40% der gesamten Umzugskosten. Der Ablauf ist ganz einfach: Füllen Sie das untenstehende Formular aus, senden Sie an ein Unternehmen in Ihrer Nähe eine Preisanfrage und Sie erhalten innerhalb kurzer Zeit bis zu 6 Angebote. Die Anfrage lässt sich in nur einer Minute erledigen. Selbstverständlich ist sie nicht bindend. Sollten Sie mit den Angeboten nicht zufrieden sein, können Sie sie problemlos ablehnen.

Umzugskostenpauschale

Der Staat hilft mit: die Umzugskostenpauschale

Mit den Umzugskosten Steuern sparen: Das ist möglich. Wer aus beruflichen Gründen umzieht, kann durch die anfallenden Umzugskosten Steuern sparen, sie als Werbungskosten abschreiben, oder steuerfrei vom Arbeitgeber erstattet bekommen. In die Umzugspauschale werden neben den Transport- und Reisekosten auch doppelte Mietzahlungen, Maklerkosten und sonstige umzugsbedingte Auslagen eingerechnet. Die erstgenannten Kosten lassen sich in der nachgewiesenen Höhe absetzen. Für die Geltendmachung der Umzugskostenpauschale gilt der Tag, an dem der Umzug beendet wird.

Unter die Umzugspauschale fallen auch Posten, an die man oft nicht sofort denkt. Wer mit den Umzugskosten Steuern sparen will, kann etwa Trinkgelder für Möbelpacker und Helfer absetzen. Darunter fällt auch eine Essenseinladung für Freunde als Dankeschön für das Möbelschleppen. Die Pauschale umfasst zudem Kosten für das fachgerechte Anbringen von Sichtschutz wie Rollos, für den An- und Abbau von Lampen, elektrischen Geräten und Einbauküchen, für Inserate für die Wohnungssuche, für Ummeldegebühren und für vertraglich vereinbarte Renovierungsarbeiten in der alten Wohnung.

So erhalten Sie die Umzugskostenpauschale

Da es um eine Pauschale geht, verzichtet das Finanzamt auf Belege. Das kommt all jenen entgegen, die sich vom Papierkrieg leicht überfordert fühlen. Wer damit kein Problem hat und gerne Buch führt, kann die Beträge, so sie die Pauschale übersteigen, auch als Einzelbeträge geltend machen. Sollten Sie sich bei der Angabe der Umzugskostenpauschale in Ihrer Steuererklärung überfordert fühlen, können Sie sich auf den Online-Foren der deutschen Finanzämter Hilfe holen.

Tipps: So sparen Sie beim Umzug

  • Stimmen Sie die Ein- und Auszugstermine gut aufeinander ab und sparen Sie Kosten und doppelte Mietzahlungen bzw. Kosten für Hotelaufenthalte!
  • Möchten Sie in Eingenregie umziehen? Dann können Sie bei der LKW-Miete sparen, falls Sie nicht gerade am Monatsanfang ein- und ausziehen. So lassen sich die Mietkosten für den Transporter verringern. Die meisten Lastkraftwaren werden zum Anfang, zum Ende oder zur Mitte des Monats gebucht und sind an diese Tagen entsprechend kostspielig. Wenn Sie es zu anderen Terminen versuchen, werden Sie feststellen, dass die Vermieter außerhalb der Spitzenzeiten billiger sind.
  • Berechnen Sie vor dem Mieten des Transporters genau Ihren Platzbedarf! Bei einem zu kleinen Ladevolumen ist oft eine zweite Fahrt mit einer halbleeren Ladefläche nötig. Das kann teuer werden, da neben dem Benzin die zurückgelegten Kilometer des Mietfahrzeugs bezahlt werden müssen. Oft ist es billiger, mit einem großen Lkw nur eine Fahrt zu machen, statt mit einem zu kleinen Fahrzeug mehrere Fahrten.
  • Das größte Einsparpotential ergibt sich aber zweifellos bei der Auswahl eines preisgünstigen Umzugsunternehmens. Nützen Sie den Preisvorteil, den Ihnen der Vergleich mehrerer Anbieter ermöglicht und holen Sie sich jetzt Ihr maßgeschneidertes Angebot!

Umzugskostenpauschale